Premium E-Bike-Versicherung


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Warum braucht man eine Vollkasko für ein E-Bike?

Die Fahrradvollkasko für E-Bikes bietet einen PREMIUM- Schutz für Ihr Bike. Es ist das "rundum sorglos" Paket für Ihr E-Bike. Es sind neben dem "klassischen Diebstahl" auch der Teilediebstahl (z.B. des Akkus oder Navigationssystems) auch Unfall- oder Sturzschäden mitversichert. Es handelt sich bei der Ebikeversicherung also um eine richtige Vollkaskoversicherung für ihr Pedelec. Einen Vergleich zur Hausratversicherung finden Sie unten!


E-Bike Versicherung

Schon seit Jahren hat sich Radfahren als Volkssport Nummer 1 in Deutschland etabliert. Kein anderes Freizeitgerät befriedigt mehr das Streben nach einem Aufenthalt im Freien. Dabei fährt so mancher nicht nur der Gesundheit zuliebe mit dem Fahrrad, sondern auch um der Umwelt etwas Gutes zu tun. So verwundert es auch nicht, dass so gut wie jeder deutsche Haushalt mindestens über 1 Fahrrad verfügt. Rein statistisch gesehen werden in Deutschland ca. 71 Millionen Fahrräder gezählt. Interessant ist aber sicherlich auch, dass es nicht nur die Fahrräder sind, die sich so großer Beliebtheit erfreuen, sondern auch die E-Bikes. So sind mittlerweile schon mehr als 2,5 Millionen E-Bikes auf Deutschlands Straßen unterwegs – und dieses mit stark steigender Tendenz. Der Grund liegt hauptsächlich darin, dass E-Bikes schon längst ihr Senioren-Image abgelegt und sich zu rollenden Hightech-Maschinen entwickelt haben. Welcher Radler hat sich bei Anstiegen oder bei Gegenwind nicht schon einmal etwas Unterstützung gewünscht? Diese verlieren mit E-Bikes ihren Schrecken. Selbst lange Strecken kann man ohne Qual meistern. Darüber hinaus trotzt man mit E-Bikes auch dem Stau in den Städten – zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit. Nicht nur beim Ampelsprint liegt man meist vorn. Allerdings gilt auch bei E-Bikes das Gesetzt des Marktes, indem Nachfrage den Preis bestimmt. So sind Kaufpreise von zweitausend und mehr Euro keine Seltenheit. Allerdings ärgert sich kaum ein Besitzer eines E-Bikes über den hohen Kaufpreis, denn wenn man die Technik und die Konstruktion guter E-Bikes betrachtet, so sind diese Kriterien zumeist den hohen Kaufpreis wert. Ärgerlich wird es allerdings dann, wenn das wertvolle Gerät gestohlen wird. Dieses geschieht immer öfters, denn E-Bikes sind bei Langfingern äußerst begehrt. So häufen sich nicht nur die Diebstahlraten von Fahrrädern von Jahr zu Jahr, sondern im besonderen Maße auch die von E-Bikes. Die Polizei ist oft machtlos, die Aufklärungsquote sehr gering. So ist jeder E-Bike Besitzer gut beraten, eine E-Bike Versicherung abzuschließen, um den Verlust durch einen Diebstahl zu kompensieren. Aber auch bei Pannen und Unfällen vermeidet eine entsprechende E-Bike Versicherung so manche finanzielle Risiken. Es lohnt sich also in jedem Fall, sich im Folgenden über die Möglichkeiten und Vorteile zu informieren, die eine E-Bike Versicherung bietet.

Versicherungsschutz

So man für Fahrräder schon seit Jahrzehnten Fahrradversicherungen abschließen kann, gibt es mittlerweile auch für E-Bikes die Möglichkeit, einen Versicherungsschutz zu erlangen. Dabei bietet sich sowohl der Abschluss einer separaten Pedelec Versicherung als auch die Absicherung in der Hausratversicherung an. Beide Möglichkeiten werden in Folge betrachtet, zunächst aber ist der Begriff „Pedelec“ zu klären. Bei diesem handelt es sich um ein Kunstwort, das sich aus den Begriffen „Pedal“, „Electric“ und „Cycle“ zusammen setzt. Dabei unterstützt der Motor beim Treten, schaltet aber bei 25 Stundenkilometern ab. Wirkliche E-Bikes, die ihren Namen verdienen, fahren bei Bedarf auch ohne dass der Fahrer in die Pedale tritt. So ist der Begriff „E-Bike“ also nur ein gängiger Oberbegriff, der sich wahrscheinlich nur durchgesetzt hat, weil er von den meisten benutzt wird. Fachlich korrekt ist aber der Begriff „Pedelec“, der auch von den Versicherern benutzt wird. Anmerkung: Bei den so genannten S-Pedelecs, die man gleichfalls im Fachhandel vorfindet, handelt es sich rechtlich gesehen um Kleinkrafträder. Diese schalten ihre Motorunterstützung nicht schon bei 25 km/h ab, sondern erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Zum Fahren wird ein Mofa-Führerschein oder ein normaler Führerschein benötigt, darüber hinaus muss ein Versicherungskennzeichen angebracht werden.

Überblick über die Versicherungsoptionen

  • Option 1: Hausratversicherung mit dem Zusatz Fahrraddiebstahl
  • Option 2: Separate E-Bike Versicherung

Hausratversicherung mit dem Zusatz Fahrraddiebstahl

Ist man bereits im Besitz einer Hausratversicherung, kann das E-Bike ggf. bereits gegen Diebstahl geschützt sein. Dieses gilt in der Regel aber nur bei Diebstählen innerhalb der eigenen vier Wände, in der Garage oder im hauseigenen Keller. Über die Zusatzoption „Fahrraddiebstahl“ kann man sein E-Bike jedoch auch gegen Diebstähle in der Öffentlichkeit absichern. In einem solchen Fall wird das E-Bike wie ein normales Fahrrad eingestuft. Hierfür müssen allerdings folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • die Motorleistung liegt bei maximal 25 km/h
  • für das E-Bike ist kein Versicherungskennzeichen erforderlich.
  • der Hilfsmotor wird ausschließlich beim Treten eingeschaltet.

Allerdings bieten viele Hausratversicherungen für Fahrräder grundsätzlich nur einen geringen Schutz. So ist zum Beispiel das E-Bike – da es als Fahrrad gilt - nur prozentual zur Deckungssumme versichert. In der Praxis reicht ein solches für ein gestohlenes E-Bike oft nicht aus, denn in der Regel werden Fahrraddiebstähle nur in Höhe von bis zu 1 Prozent der Versicherungssumme abgedeckt. Beispiel: Wenn sich der gesamte Versicherungsschutz einer Hausratversicherung auf 25.000 Euro beläuft, dann beträgt die Deckungssumme für ein gestohlenes E-Bike – da es als Fahrrad angesehen wird – lediglich 250 Euro. Um einen höheren Versicherungsschutz für sein E-Bike zu erlangen, muss also entweder die gesamte Deckungssumme erhöht werden oder ein zusätzlicher E-Bike-Schutz mit einem höheren prozentualen Deckungsgrad in die Hausratversicherung integriert werden. Wichtig zu wissen ist auch, dass man seine Hausratversicherung dahin gehend überprüft, ob bei dem Versicherungsschutz für das E-Bike die sogenannte Nachtzeitklausel zum Tragen kommt oder nicht. Eine solche besagt, dass der Versicherungsschutz nur von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr gilt. Außerhalb dieser Zeit schließen viele Versicherungen einen Diebstahlschutz aus, wenn das E-Bike nicht in Gebrauch ist.

Bei Berücksichtigung der vorgenannten Fakten kann es also durchaus sinnvoll sein, eine separate E-Bike Versicherung abzuschließen, selbst man im Besitz einer Hausratversicherung ist.

2. Separate E-Bike Versicherung

Auch bei einer separaten E-Bike Versicherung gelten die Prämissen, dass das Pedelec eine Geschwindigkeit von 25km/h durch Motorleistung nicht überschreitet darf bzw. kann, dass kein Versicherungskennzeichen erforderlich ist und dass der Hilfsmotor ausschließlich beim Treten eingeschaltet werden kann. Somit darf es sich also auch nicht um ein S-Pedelec handeln, denn für ein solches ist ein Versicherungskennzeichen notwendig. Mit dem Kauf des Versicherungskennzeichens erwirbt man automatisch einen Haftpflichtschutz, der allerdings in der Regel – sowie wie bei der normalen Fahrrad oder E-Bike Versicherung – um einen Diebstahlschutz erweitert werden kann. Darüber hinaus gilt es auch für E-Bikes, dass man wie bei jeder Versicherung nach preiswerten und leistungsstarken Versicherern Ausschau halten sollte. Bei der Betrachtung der Versicherer ist es dabei wichtig, dass das E-Bike gegen folgende Kriterien abgesichert ist:

  • Diebstahl
  • Teildiebstahl (z. B. Motor oder Akku)
  • Vandalismus
  • Unfallschaden
  • Sturzschaden
  • Totalschaden
  • Vandalismus
  • Pannenschaden
  • Akku-Defekt.

Darüber hinaus sollte das E-Bike auch gegen noch einen Versicherungsschutz gegen jene Material-, Produktions- und Konstruktionsfehler beinhalten, die evtl. nach der gesetzlichen Gewährleistung eintreten. Auch sollte die Versicherung eine Neuradersatzleistung beinhalten und auch ein temporärer Versicherungsschutz (zum Beispiel bis zu zwölf Wochen) bei einem Auslandsaufenthalt bestehen.

Bei Betrachtung aller Kriterien wird schnell ersichtlich, dass eine separate E-Bike Versicherung einen wesentlich umfangreicheren Versicherungsschutz bietet als eine Hausratversicherung. Allerdings ist der Zeitpunkt des Abschlusses einer E-Bike Versicherung wichtig. So sollte vor Abschluss überprüft werden, zu welchem Zeitpunkt eine solche Versicherung abgeschlossen wird. Bei einigen Versicherungen ist es notwendig, dass man die E-Bike Versicherung innerhalb eines Jahres nach Anschaffung abschließen muss. Sind bereits zwei Jahre nach Anschaffung vergangen, so ist bei vielen Anbietern ein Abschluss nicht mehr möglich. Auch schreiben einige Versicherer bestimmte Hersteller für das Fahrradschloss vor (ein E-Bike muss bei Nichtbrauch immer abgeschlossen sein, sonst zahlt die Versicherung nicht). Die Kosten für solche gehen oft weit über den Kaufpreis von handelsüblichen Fahrradschlössern hinaus.

Natürlich müssen vor dem Abschluss einer separaten E-Bike Versicherung alle Details und Bedingungen genau geprüft werden. Wie bei anderen Versicherungsarten auch, können diese von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich sein. Hilfreich ist es, wenn man sich bei der Prüfung dieser Bedingungen folgende Fragen stellt:

  • Soll das Pedelec nur gegen Diebstahl versichert werden oder sollen auch Einzelteile oder Komponenten wie der Motor und Akku mit versichert werden?
  • Ist es möglich, die Versicherungssumme individuell festzulegen?
  • Besteht der Versicherer auf Nachtzeitklauseln?
  • Schreibt der Versicherer bestimmte Fahrradschlösser vor?
  • Gilt der Versicherungsschutz auch im Ausland?
  • Übernimmt die Versicherung auch Reparaturkosten?
  • Müssen Reparaturarbeiten von einem vorgegeben Vertragshändler vorgenommen werden?
  • Gibt es eine Höchstentschädigung?

Nur wenn man dieses Fragen in einen Beurteilungskatalog einfließen lässt, kann man das Preis – Leistungsverhältnis für separate E-Bike Versicherungen beurteilen.

Fazit über die beiden Versicherungsoptionen

Beide Versicherungsoptionen haben ihre Vor- und Nachteile. So sind die Beiträge für eine Hausratversicherung mit dem Zusatz Fahrraddiebstahl niedriger, als es die Beiträge für eine separate E-Bike Versicherung sind. Bei diesen wiederum ist der Versicherungsschutz im Vergleich zu der Hausratversicherung wesentlich umfangreicher. Dieses ist insofern wichtig, weil E-Bikes bedingt durch ihren hohen Wert bei Langfingern noch begehrter sind als Fahrräder. Auch mögliche Schäden, die durch Stürze und Unfälle mit E-Bikes entstehen, sind oftmals kostenmäßig höher als bei Fahrrädern. Natürlich kann für den einen oder andere auch ein Schutz über eine Hausratversicherung ausreichen, aber in der Regel ist für die meisten E-Bike Besitzer eine separate E-Bike Versicherung zu empfehlen.